Aufstellungen im Einzelsetting

Bekannt geworden ist die Aufstellungsarbeit als Arbeit in der Gruppe: Familien- und Arbeitssysteme werden mit Hilfe von Stellvertretern, die, die  Mitglieder des jeweiligen Systems repräsentieren, in den Raum gestellt.



 
Manche Menschen möchten sich vor einer Gruppe zumeist fremder Personen mit Ihrem Problem nicht „blossstellen“ und lieber einzeln mit dem Berater an ihrem Thema arbeiten. Da die Termine für die Gruppenaufstellung auch nicht so flexibel gestaltbar sind, eignet sich das Einzelsetting auch für jene Fälle, wo relativ rasch mit der Arbeit am relevanten Thema begonnen werden soll.

Vielfältige Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass es auch auf beeindruckende und hilfreiche Weise möglich ist, in der Einzelarbeit ohne Gruppe, dafür aber mit Hilfe von Figuren, Bodenankern, Kissen, Schuhen oder ähnlichen Hilfsmitteln aufzustellen. Das ist sehr bedeutend, da dadurch die Aufstellungsarbeit auch in der Einzel-, Paar- und Familientherapie und in sozialen Institutionen eingesetzt werden kann, in denen es keine Möglichkeit gibt, im Kreise einer Gruppe zu arbeiten.

   
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